Die PlayStation 5 spielt 4K-Games mit bis zu 120 Bildern pro Sekunde aus – doch nur, wenn der angeschlossene Fernseher technisch mithalten kann. Ein normaler 60-Hz-TV bremst die Konsole spürbar aus: Bewegungen ruckeln, das Bild reißt, und die geringe Eingabeverzögerung der PS5 geht verloren. Wer das volle Potenzial seiner Konsole nutzen will, braucht HDMI 2.1, echte 120 Hz und einen niedrigen Input Lag. In diesem Ratgeber zeigen wir dir, welche Fernseher unter 1.500 € diese Anforderungen erfüllen und für welchen Nutzertyp sich welches Modell eignet.
Sony hat die PS5 und PS5 Pro konsequent auf schnelles, reaktionsschnelles Gaming ausgelegt. Damit diese Technik beim Zocken auch ankommt, muss der Fernseher mehrere Voraussetzungen erfüllen. Fehlt eine davon, verschenkst du Leistung, für die du eigentlich bezahlt hast – etwa wenn dein TV zwar 4K anzeigt, aber bei 120 Hz auf 1080p herunterschaltet oder VRR nicht unterstützt.
Die LG-C-Serie gilt seit Jahren als Referenz für Gaming-OLEDs im mittleren Preissegment. Vier vollwertige HDMI-2.1-Anschlüsse ermöglichen 4K bei 120 Hz mit VRR, ALLM und einem sehr niedrigen Input Lag im einstelligen Millisekundenbereich. Die perfekten Schwarzwerte des OLED-Panels sorgen gerade in dunklen Spielszenen für beeindruckende Kontraste. In der 55-Zoll-Variante bewegt sich der C4 bzw. C5 preislich meist deutlich unter der 1.500-€-Marke, größere Varianten (65 Zoll) können je nach Angebot in diesen Rahmen fallen.
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Wer viel bei Tageslicht spielt, profitiert von der hohen Spitzenhelligkeit des Samsung QN90F. Das Mini-LED-Panel mit präzisem Local Dimming liefert satte Kontraste, ohne unter Reflexionen zu leiden. Auch hier stehen vier HDMI-2.1-Ports mit 4K/120Hz, VRR und ALLM zur Verfügung, der gemessene Input Lag liegt im sehr guten Bereich um 10 Millisekunden. Die 55- und teils auch 65-Zoll-Modelle sind regelmäßig unter 1.500 € erhältlich.
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Für alle, die auch am 65- oder 75-Zoll-Modell sparen möchten, sind die Hisense-Reihen U7Q und QM6K eine der besten Optionen im Budget-Segment. Die Gaming-Ausstattung mit HDMI 2.1, 120 Hz, VRR und ALLM steht den teureren Konkurrenten kaum nach, lediglich bei der maximalen Helligkeit liegen die Modelle etwas hinter den Topgeräten. In unabhängigen Tests wurden die Modelle mit „gut” bewertet – ein starkes Preis-Leistungs-Verhältnis für PS5-Zocker mit größerem Bildschirmwunsch.
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Der S90F kombiniert die Kontraststärke von OLED mit einer für diese Panel-Klasse ungewöhnlich hohen Helligkeit. Auch dieses Modell bietet die volle Gaming-Ausstattung mit mehreren HDMI-2.1-Anschlüssen und wird in der 55-Zoll-Variante meist deutlich unter 1.500 € angeboten.
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| Modell | Panel | HDMI-2.1-Ports | Max. Bildwiederholrate | Besonders geeignet für |
|---|---|---|---|---|
| LG OLED C4/C5 | OLED | 4 | 120 Hz | Bildqualität, abgedunkelte Räume |
| Samsung QN90F | Mini-LED/QLED | 4 | 120 Hz | Helle Wohnzimmer |
| Hisense U7Q/QM6K | Mini-LED/QLED | 2–4 | 120 Hz | Großes Bild zum kleinen Preis |
| Samsung S90F | OLED | 4 | 120 Hz | OLED-Kontrast mit hoher Helligkeit |
Eine pauschale Antwort gibt es nicht, sie hängt vom Nutzungsumfeld ab. OLED-Fernseher wie der LG C4/C5 oder der Samsung S90F liefern perfektes Schwarz und extrem hohe Kontraste, was besonders in dunklen Spielszenen und bei Filmabenden mit gedimmtem Licht überzeugt. Mini-LED/QLED-Modelle wie der Samsung QN90F oder die Hisense-Reihen punkten dagegen mit höherer Spitzenhelligkeit und eignen sich daher besser für helle Räume mit viel Tageslichteinfall. Bewegungsschärfe und Input Lag sind bei aktuellen Modellen beider Technologien auf einem sehr hohen, für die PS5 vollkommen ausreichenden Niveau.
Für den klassischen Sitzabstand im Wohnzimmer (ca. 2,5–3,5 Meter) empfehlen sich 55 bis 65 Zoll. Wer näher am Bildschirm sitzt oder ein kleineres Zimmer hat, ist mit 48 bis 55 Zoll gut beraten. Größere Formate ab 65 Zoll wirken erst ab etwa 3 Metern Sitzabstand stimmig und sind im Budget von 1.500 € vor allem bei den Hisense-Modellen realistisch, während OLED-Geräte in dieser Größe schnell teuerer werden.
Nur wenn du 4K bei 120 Hz mit VRR nutzen möchtest. Ohne HDMI 2.1 läuft die PS5 trotzdem, allerdings mit reduzierter Bildwiederholrate oder Auflösung bei schnellen Spielen.
Moderne OLED-Panels verfügen über Pixel-Refresh-Funktionen und Helligkeitsbegrenzungen für statische Elemente wie HUDs, die das Risiko deutlich reduzieren. Bei normaler, abwechslungsreicher Nutzung ist Burn-in kaum noch ein praktisches Problem.
Für reines PC-Gaming am Schreibtisch ja, für die PS5 im Wohnzimmer mit größerem Sitzabstand ist ein Fernseher meist die praktischere und bildstäkere Wahl.
Unter 1.500 € bekommst du inzwischen Fernseher, die der PS5 nichts mehr schuldig bleiben. Wer maximale Bildqualität und tiefes Schwarz möchte, greift zum LG OLED C4/C5 oder Samsung S90F. Für helle Räume ist der Samsung QN90F die bessere Wahl, und wer ein möglichst großes Bild zum kleinen Preis sucht, findet bei Hisense starke Alternativen. Entscheidend ist am Ende immer die Kombination aus HDMI 2.1, echten 120 Hz, VRR und ALLM – erst dann schöpfst du das volle Potenzial deiner Konsole aus.
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